Aufbauarbeit in Holland

Linklaters holt Pim Horsten von Allen & Overy

Autor/en
  • JUVE

Mitte Juni wird Pim Horsten, der Leiter der Praxisgruppe Equity Capital Markets von Allen & Overy, ins Amsterdamer Büro von Linklaters wechseln. Damit kann Linklaters nach über zweijähriger Suche endlich einen vielbeachteten Neuzugang für ihre bislang nur mit einem Partner besetzte Amsterdamer Praxis vorweisen. Der holländische Anwalt Horsten gilt als anerkannter Spezialist im Bereich Eurobonds, Anleihenemissionen und Kapitalerhöhungen. Bevor er im Mai 2000 zu Allen & Overy kam, war Horsten drei Jahre bei Loeff Claeys Verbeke tätig. Seine Anwaltskarriere hatte er jedoch beim ehemaligen Linklaters-Kooperationspartner De Brauw Blackstone Westbroek begonnen.

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Den Ausschlag für den Aufbau einer eigenen Amsterdamer Praxis hatte für Linklaters letztendlich das für viele Marktbeobachter überraschende Scheitern der Kooperation mit De Brauw im April 2002 gegeben.

Nachdem man mit Horsten nun die passende personelle Verstärkung gefunden zu haben scheint, gibt sich die internationale Kanzlei optimistisch, was ihre Perspektiven auf dem niederländischen Markt betrifft. „Pim Horstens Zugang ist ein wesentlicher Schritt für unsere Weiterentwicklung in den Niederlanden, die ein wichtiger Markt für uns sind“, erläutert Richard Levy, der bislang einzige Linklaters-Partner in Amsterdam. „Wir planen auch weiterhin, unsere Praxis hier auszuweiten.“

Bei Allen & Overy dürfte der Wechsel Horstens jedoch keinen Grund zur Beunruhigung liefern: Das Amsterdamer Büro gilt als eines von wenigen erfolgreichen, die ausländische Großkanzleien in den Niederlanden etablieren konnten. (Ulrike Hümmer)

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