Brandi trat nach seinem Studium in Freiburg, München und Münster im November 1967 in die Bielefelder Vorgängersozietät der heutigen Kanzlei ein. 1977 wurde er zum Notar bestellt. Eine Möglichkeit, 1980 als Rechtsanwalt zum Bundesgerichtshof zugelassen zu werden, nahm er nicht wahr und entschied sich für den Verbleib in der Sozietät.
Seine Tätigkeitsschwerpunkte lagen zunächst im gewerblichen Rechtsschutz und Wettbewerbsrecht, später vor allem im Gesellschaftsrecht. Ab 1989 war er zudem Lehrbeauftragter für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Universität Bielefeld.
Als eine seiner wesentlichen Leistungen gilt die Transformation der Kanzlei von einer lokalen Bielefelder Einheit zu einer überörtlichen Sozietät. Anfang der Neunzigerjahre trieb er den Zusammenschluss mit den Standorten Detmold und Gütersloh voran, dem 1995 der Anschluss des Paderborner Büros folgte. Heute beraten bei Brandi mehr als 100 Berufsträger. Erst aus Anlass seines 90. Geburtstages im Mai dieses Jahres hatte sich Axel Brandi aus dem Anwaltsberuf verabschiedet.