BBLP – Eine Marke gegen die Angelsachsen

Autor/en
  • Aled Griffiths

Wie in JuVe Rechtsmarkt 6/99 berichtet, hat sich Beiten Burkhardt Mittl & Wegener rückwirkend zum 1. Januar mit drei anderen kontinentaleuropäischen Kanzleien zusammengeschlossen. Kennzeichen des Verbundes wird das Kürzel BBLP sein, das die Partnerkanzleien jeweils ihrem Namen voranstellen. Die neue Allianz ist mit mehr als 420 Anwälten und Steuerberatern in weltweit 27 Büros in 14 Ländern vertreten. Ziel der Alllianz ist eine Vollfusion innerhalb von drei Jahren, ohne daß dabei eine der beteiligten Sozietäten dominant wird.

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Die weiteren Mitglieder von BBLP, die bei einer Pressekonferenz am 7. Juni vorgestellt wurden, sind mit Pavia e Ansaldo die größte Anwaltssozietät Italiens, die französische Kanzlei Moquet Borde sowie Meyer Lustenberger aus der Schweiz. Dort wird BBLP zunächst als einfache Gesellschaft nach Schweizer Recht ansässig sein. Die endgültige Entscheidung über den Sitz der vollfusionierten Sozietät soll nach rechtlichen und steuerlichen Überlegungen erfolgen. Durch den Zusammenschluß, der bereits seit einigen Monaten in Planung war, will man eine kritische Masse erreichen und damit Finanzkraft für weitere Expansionen schaffen. Ziel ist ein one-stop-shop für Mandanten, die bei ihren weltweiten Aktivitäten nur noch eine Kanzlei beauftragen müssen.

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