Herma hatte zu Beginn seiner Berufslaufbahn drei Jahre als Anwalt in eigener Kanzlei in Berlin gearbeitet und war 2007 bei E.on Ruhrgas in Essen eingestiegen. Inzwischen leitet der 38-Jährige dort das Bilanzkreismanagement. Er befasste sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit der Liberalisierung des deutschen und europäischen Gasmarkts.
„Bei E.on bin ich neben operativen Themen stark in die Verbandsarbeit involviert und befinde mich laufend in Verhandlungen, um die Liberalisierung des Gasnetzzugangs für das Unternehmen zu begleiten“, sagte Herma. Er spricht dabei etwa regelmäßig mit den Regulierungsbehörden und betreibt auch bisher schon Lobbying.
Bei der VdZ werden sich diese Komponenten seiner Tätigkeit weiter zuspitzen. „Derzeit wird eine Vielzahl an Gesetzesvorhaben auf nationaler und europäischer Ebene auf den Weg gebracht, die ich für den Verband begleiten werde. Vor allem die politische Interessenvertretung soll in diesem Kontext intensiviert werden.“
Der 63-Jährige Eisenbeis führte den VdZ seit 1999. Der Branchenverband bündelt in Fragen zu Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik die gemeinsamen Interessen der Industrie, des Großhandels und der Fachbetriebe.