Nun sollen die beiden Partner bei SKW insbesondere die Bereiche Health Care und Immobilien verstärken. Der Öffentlich-Rechtler Jankowski ist bei der Begleitung größerer Immobilienprojekte sowie im internationalen Anlagenbau erfahren und berät schwerpunktmäßig bei Investitionsvorhaben und Unternehmensansiedlungen. Zudem ist er auf das Krankenhausrecht spezialisiert und betreut einen großen Berliner Krankenhausträger. Kreißl hat einen Schwerpunkt im privaten Bau- und Immobilienrecht. Daneben berät er auch im Insolvenzrecht und begleitete zuletzt etwa an der Seite der FPS-Partner Hellmut Sieglerschmidt und Dr. Alexandra Henkel die Restrukturierung und Sanierung der Berliner Union-Film.
„Wir haben uns aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen dafür entschieden, FPS zu verlassen. Die neue Strategie am Berliner Standort können wir nicht zu 100 Prozent mittragen und haben daher insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit der anstehenden Umwandlung in eine Partnerschaftsgesellschaft die Konsequenzen gezogen“, sagte Jankowski. Und Kreißl ergänzte: „Für unser Geschäft sehen wir aufgrund der Ausrichtung und der Kanzleiphilosophie bei SKW Schwarz eine bessere Zukunft. Außerdem freuen wir uns schon jetzt darauf, mit den Kollegen bei SKW Schwarz wieder zusammenzutreffen, die wir bereits aus früherer guter und erfolgreicher Zusammenarbeit kennen.“
Jankowski und Kreißl stoßen bei SKW nun wieder zu dem Team, das bei der Abspaltung im April am Berliner Standort verblieb und aus den vier Partnern Dr. Eberhard Kromer (Medienrecht), Markus von Fuchs (IP), Ermbrecht Rindtorff (Vergaberecht) sowie Arndt Tetzlaff (Versicherungsrecht) besteht. Ingesamt zählt SKW in Berlin dann zehn Anwälte. Ein weiterer personeller Ausbau, unter anderem im Arbeits- und Gesellschaftsrecht, ist geplant.
„Die Strategie unseres Berliner Büros ruht auf drei starken Säulen mit den Kernbereichen Health Care/Life Sciences, Immobilien und Medien, zu denen die Expertise der beiden neuen Partner hervorragend passt. Durch die Spezialisierungen von Dr. Klaus Jankowski im Gesundheitsrecht bzw. Dr. Olaf Kreißl im Immobilienrecht ergeben sich sehr gute Synergien für die Sozietät und unseren Standort“, sagte SKW-Partner Rindtorff.
FPS teilte dagegen mit, dass sie im Zuge der geplanten Umwandlung in eine Partnerschaftsgesellschaft und der bevorstehenden Einführung eines Lockstep-Systems ihre Partnerstruktur straffe: „In der derzeitigen Marktsituation sehen wir große Chancen, unsere Position als eine der führenden, auf den deutschen Rechtsmarkt ausgerichteten Kanzleien weiter zu stärken. Dazu gehören auch die Verbesserung unserer Leverage und die Steigerung der Profitabilität. Damit sind auch derartige Anpassungen unvermeidlich“, so Matthias Druba, geschäftsführender Partner von FPS in Berlin. (Silke Brünger)