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Seit Oktober zählt die EWTV Advoselect die britische Kanzlei Field Fisher Waterhouse zu ihren Mitgliedern. Advoselect unterhält in Deutschland ein Netz von Kanzleien, die Dienstleistungen für gewerbliche Mandanten anbieten. Das britische Mitglied mit seinen 59 Partnern und über 100 Anwälten ist nun die mit Abstand größte Kanzlei in der Kooperation. Das Interesse seiner Kanzlei an der Mitgliedschaft bei Advoselect erklärt Robert Wieder, Leiter der German Group bei FFW mit der Überlegung, „im Zuge der Einführung des Euro erwarten wir eine deutliche Verstärkung und Intensivierung der Handelsbeziehungen und einen verstärkten Beratungsbedarf der Mandantschaft im deutschen Recht. Wir können unseren Mandanten nun ein flächendeckendes Netz von Partnerkanzleien in Deutschland bieten.” FFW wird aber im deutschen Markt nicht ausschließlich mit Advoselect Partnerkanzleien arbeiten. Bei bestimmten Mandaten wird man auch weiterhin mit Großkanzleien zusammenarbeiten. „Britische Mandanten sind nun einmal an die anderen Verhältnisse des britischen Marktes mit seinen sehr viel größeren Anwaltskanzleien gewöhnt,” begründet Wieder diese Politik. „Mittelständische Unternehmen mit z.B. über 100 Mio. DM Umsatz pro Jahr erwarten einfach, dass wichtige internationale Mandate bei einer deutschen Kanzlei von einer gewissen Größe und mit einem bekannten Namen betreut werden.” Mit Blick auf die Zukunft fügt er noch hinzu, „wir hoffen aber, dass die Advoselect-Partnerkanzleien in nächster Zeit auch wachsen werden.” Frank Diem, Aufsichtsratsvorsitzender bei Advoselect erklärt dazu, „es besteht Konsens darüber, dass nur dort wo es möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, die Partnerkanzleien erwarten können, exklusiv gestellt zu werden. Wir werden aber innerhalb der Organisation an unseren Substrukturen arbeiten und die Möglichkeiten zur Bildung von kanzleiübergreifenden Arbeitsteams verbessern.”