Düsseldorf

Clifford baut Patentrecht mit Hoyng ROKH Monegier-Team aus

Clifford Chance verstärkt ihre deutsche Patentpraxis zum Jahreswechsel mit drei Quereinsteigern von Hoyng ROKH Monegier. Als Partner kommen in Düsseldorf Dr. Tobias Hessel (41) und Dr. Stefan Richter (43) dazu, Thomas Misgaiski (40) als Counsel.

Teilen Sie unseren Beitrag

Die Zugänge sind vor allem in Streitigkeiten um Mobilfunkpatente erfahren und ergänzen damit die IP-Praxis von Clifford, die bislang auf die Beratung in den Branchen Pharma und Chemie fokussiert war.

Tobias Hessel

Hessel und Richter hatten ihre Karriere 2009 beziehungsweise 2010 bei der IP-Boutique Reimann Osterrieth Köhler Haft (ROKH) begonnen – einer Kanzlei, die 2004 von damaligen Clifford-Partnern gegründet worden war. Bei ROKH, die 2015 zu Hoyng ROKH Monegier fusionierte, spezialisierten sie sich auf Patentstreitigkeiten in den Bereichen IT, Telekommunikation und Maschinenbau. Beide gehörten etwa zu den Teams, die die Deutsche Telekom gegen Intellectual Ventures um Mobilfunkpatente und ASML gegen Nikon um Maschinen zur Chip-Produktion vertraten.

Der neue Clifford-Counsel Misgaiski begann seine berufliche Laufbahn 2011 ebenfalls bei ROKH und war unter anderem für Philip Morris in der Auseinandersetzung gegen British American Tobacco um glo-Produkte beteiligt. Er verfügt zudem über Erfahrungen in Pharmastreitigkeiten.

Stefan Richter

Cliffords Comeback im Patentrecht

Bereits vor der Abspaltung des damals marktführenden Patentteams um Thomas Reimann und Christian Osterrieth 2004 zu ROKH hatten mehrere Patentrechtler die einst große IP-Praxis von Clifford verlassen. Seither hatte die Magic-Circle-Kanzlei am deutschen Patentmarkt Schritt für Schritt an Bedeutung eingebüßt.

Nach dem Wechsel des Frankfurter Partners Torsten Vormann zu K&L Gates 2015 konzentrierte Clifford ihr Patentgeschäft auf ein kleines Team in Düsseldorf um Dr. Claudia Milbradt, die heute die deutsche IP-Praxis leitet. Mit den Zugängen wächst Clifford im IP auf sieben Berufsträger, davon sind drei Partner, zwei Counsel und zwei Associates.

Bei Hoyng ROKH Monegier verbleiben im deutschen Patentteam 8 Partner, 16 Associates und je ein Counsel sowie of Counsel.

Artikel teilen

Lesen sie mehr zum Thema

Markt und Management Europäisches IP-Schwergewicht

Reimann Osterrieth und Hoyng Monegier fusionieren

Markt und Management Frankfurt

K&L Gates baut deutsche IP-Praxis mit Clifford-Partner auf