Weltweit erwirtschaftete Clifford einen Umsatz von gut 1,5 Milliarden Euro. Der Gewinn pro Partner brach allerdings ein: Mit umgerechnet gut 870.000 Euro verzeichnete die Kanzlei ein Minus von 37 Prozent. Zum Vergleich: Der Gewinn pro Partner bei Linklaters ging um neun Prozent zurück, bei Freshfields Bruckhaus Deringer blieb er recht stabil.
Der Umsatz pro Equity-Partner dürfte in Deutschland wieder unter die Vier-Millionen-Euro-Marke gerutscht sein. Genaue Zahlen hierzu liegen nicht vor. Der Umsatz pro Berufsträger, der im Vorjahr nur gering gestiegen war, verringerte sich nun von 570.000 Euro auf rund 516.000 Euro. Die Zahl der Berufsträger sank im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig. Insgesamt ging der Umsatz aller Praxisgruppen in Deutschland zurück, wobei sich der Litigation-Bereich noch am stabilsten zeigte.
Die Wirtschaftskrise traf die Kanzlei auch in Deutschland von zwei Seiten: Zum einen ist das Banking- und Finance-Team im Vergleich zu Wettbewerbern ungewöhnlich groß, zum anderen aber hat die Kanzlei erst jetzt ernsthaft mit dem Umbau ihrer Partnerschaft und mit der Reduktion der Berufsträger begonnen. Derartige Maßnahmen hat etwa Freshfields bereits hinter sich.