Vorwürfe gegen Ex-Deutsche-Bank-Syndikus Marsch-Barner
Der langjährige Syndikus der Deutschen Bank, Prof. Dr. Reinhard Marsch-Barner, ist laut einem Berícht des 'Handelsblatts' in die Spitzelaffäre des größten deutschen Geldinstituts verstrickt. Marsch-Barner, seit knapp einem Jahr of Counsel bei Linklaters, soll von Anfang an der Ausspähung des kritischen Aktionärs und Rechtsanwalts Michael Bohndorf beteiligt gewesen sein.Das 'Handelsblatt' beruft sich bei seiner Berichterstattung auf das Gutachten von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton, das die US-Kanzlei bereits vor einigen Wochen im Auftrag der Deutschen Bank erstellt und zu dem die Bank am 22. Juli einen Zwischenbericht vorgelegt hatte.
Danach soll Marsch-Barner die Adressen Bohndorfs in Hamburg und von dessen Ferienhaus auf Ibiza an die Sicherheitsabteilung weitergeleitet haben. Zudem habe er Ende 2007 Daten einer Kanzlei zugeleitet, die für die Deutsche Bank Aktionärsprozesse ausfechten sollte. Marktbekannt ist, dass sich die Deutsche Bank bei den Aktionärsklagen von Bohndorf seit Jahren auf Hengeler Mueller-Partner Dr. Markus Meier verlässt.
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