De Bandt

Linklaters kommt, 6 Partner gehen

Zum 1. Januar 2002 fusioniert nun auch De Bandt, Van Hecke, Lagae & Loesch mit Linklaters.Die knapp 50 Partner des belgisch-luxemburgischen Alliance-Mitglieds stimmten am Mittwoch in Brüssel mit großer Mehrheit dem Zusammenschluss im Prinzip zu, Details müssen noch geklärt werden.

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Ebenfalls zum Jahresbeginn wechseln sechs De Bandt-Partner unter Führung des bisherigen Managing Partners Roel Nieuwdorp zu der Benelux-Kanzlei Loyens Loeff. Die weiteren Partner sind Carl Bevernage (Prozessführung), Wilfred Goris (Co-Leiter Corporate), Martine de Roek (Arbeitsrecht), Dirk Slagmolen (Corporate) und Koen Platteau (Wettbewerbsrecht). Ein Sprecher von Linklaters Oppenhoff & Rädler bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung der englischen Anwaltszeitung Legal Week.

„Die Abgänge haben für uns keine ernsten Auswirkungen. Es bleiben jene, die wir haben wollten“, kommentierte Markus Hartung, Managing Partner von Linklaters Oppenhoff & Rädler, das Ausscheiden der sechs Partner. Fünf von ihnen hatten nach Linklaters-Angaben kein Angebot von De Bandt und Linklaters erhalten, in der fusionierten Sozietät Equity-Partner zu werden.

Die fusionierte Sozietät mit 200 Anwälten wird an ihren belgischen Standorten Brüssel und Antwerpen künftig als Linklaters De Bandt, in Luxemburg als Linklaters Loesch firmieren. Neuer Managing Partner für beide Länder ist der Antwerpener Partner Jean-Pierre Blumberg. Als Schwerpunkte der Praxis soll das transaktionsbezogene Corporate- und Finance-Geschäft ausgebaut werden. In Brüssel bestand bereits bislang neben dem De Bandt-Büro eine EU- und kartellrechtlich fokussierte Praxis von Linklaters & Alliance mit 30 Anwälten, die im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr als 20 Prozent aller Fusionskontrollverfahren auf europäischer Ebene begleitet hat.

Der Zusammenschluss mit De Bandt ist bereits die dritte Fusion dieses Jahres im Rahmen des bisherigen Sozietätenverbundes Linklaters & Alliance.

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