Deutsche Anwälte an der Spitze internationaler Verbände
Dr. Klaus Böhlhoff, Partner von Hengeler Mueller Weitzel Wirtz, wurde im September zum Präsidenten der International Bar Association (IBA) gewählt. Mit Böhlhoff, dessen Wahl anlässlich der Jahrestagung der IBA mit über 3.500 Teilnehmern in Vancouver erfolgte, steht erstmals seit 25 Jahren wieder ein deutscher Anwalt an der Spitze der größten internationalen Anwaltsorganisation. Die IBA setzt sich über ihre Funktion als berufsständische Organisation hinaus weltweit für die Aufrechterhaltung der rechtsstaatlichen Ordnung, insbesondere für die Wahrung der Menschenrechte ein. Im Mittelpunkt seiner zweijährigen Amtszeit, wie Böhlhoff betonte, stehe das Ziel, die rechtsberatenden Berufe auf die Herausforderungen des neuen Jahrtausends vorzubereiten. Die drei bereits verabschiedeten Resolutionen des IBA-Council zur Rolle des Anwalts im Zeichen der Globalisierung, zu der Möglichkeit für Anwälte im Ausland tätig zu sein und zur Regulierung von multidisziplinären Partnerschaften sollen den rechtsberatenden Berufen zukünftig den Weg weisen.
„Jede der Resolutionen hat Einfluss auf die zukünftige Liberalisierung des Berufsstandes wie er von internationalen Organisationen wie der World Trade Organisation und der OECD angeregt wird“, erklärte Böhlhoff. Er hob aber auch hervor, dass essentielle Bestandteile des Anwaltsberufes, so z.B. das Vertrauensverhältnis zum Mandanten gleichwohl nicht gefährdet werden dürften.
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