Interessenkonflikte

Die BRAO-Reform bringt neue Risiken bei Kanzleiwechseln

Interessenkonflikte bei Anwälten sind im Fall Reichelt gerade großes Thema in den Medien. Auch die BRAO-Reform hat den Umgang damit verändert. Nun ist die Verunsicherung größer als zuvor – vor allem bei Kanzleiwechseln.

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Ein Partnerwechsel bringt für die neue Kanzlei immer die Gefahr von Interessenkonflikten mit sich. Grund dafür ist die sogenannte Sozietätserstreckung. Diese kann unter Umständen die gesamte aufnehmende Kanzlei infizieren und sie dazu zwingen, Mandate niederzulegen oder Tätigkeitsverbote in Kauf zu nehmen. Um das zu verhindern, betreiben vor allem die großen Kanzleien einen horrenden Aufwand. Sie müssen die Risiken in den Griff bekommen. Jeder Neuzugang wird einem präventiven Kollisionscheck unterzogen. Dafür brauchen die Sozietäten so viele Informationen wie möglich über die Arbeit des Wechslers.

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