Der Trend setzt sich fest. Länderübergreifende Kanzleifusionen sind nicht länger eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern reflektieren einen tiefgreifenden Wandel im Markt. Wie entschieden einige Kanzleien auf diese Situation reagieren, zeigt die Entschlossenheit von Boesebeck Droste, einen angelsächsischen Fusionspartner zu finden, nachdem die Gespräche mit Clifford Chance fehlgeschlagen waren. Ein anderes Beispiel ist die US-Sozietät Coudert Brothers, die weiter in Deutschland expandiert - nur wenige Monate nach der „kleinen“ Fusion mit dem Frankfurter Büro von Fiedler & Forster.Lovells Boesebeck Droste
Die Fusion zwischen zwei der bekanntesten Kanzleien Europas ist das Ergebnis eines grundsätzlichen strategischen Umdenkens sowohl in London als auch in Deutschland. Am Ende dieses Prozesses fiel der Zusammenschluß relativ leicht: auf beiden Seiten ähnliche Locksteps, ähnliche Philosophien und der Ehrgeiz, nicht hinter dem allgemeinen Trend zu paneuropäischen Kanzleien zurückzubleiben.
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