Diversity

Kanzleien werden immer gemischter

Die Vielfalt der Belegschaft gehört bei Kanzleien zum guten Ton, deshalb investieren viele ein ordentliches Budget in ihre Diversity-Programme. Dies wirkt sich auch positiv auf die Zahl der Anwälte mit Migrationshintergrund aus. Durchschnittlich beschäftigen die Kanzleien rund zwei Prozent mehr Berufsträger mit Migrationshintergrund als noch im Vorjahr, nämlich neun Prozent. Bei einigen mittelgroßen Kanzleien sind es sogar über zwanzig Prozent.

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Wie bereits in früheren Erhebungen zeigten sich die Teams einiger US-Kanzleien besonders divers: Bei Shearman & Sterling und Willkie Farr & Gallagher haben mehr als zwanzig Prozent der deutschen Anwälte einen Migrationshintergrund. Auch unter den deutschen Kanzleien und Mittelstandsberatern gibt es einige, bei denen der Anteil deutlich über dem Durchschnitt liegt. So hat beispielsweise ein Viertel der Mitarbeiter von Arqis, Classen Fuhrmann und Lupp + Partner ausländische Wurzeln. Ein kleiner statistischer Ausreißer ist die Berliner Vergaberechtsboutique Soudry & Soudry, wo von vier Berufsträgern zwei einen ausländischen Hintergrund haben.

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