Osterloh kam 2008 als Associate zu Oppenhoff und wurde 2011 zum Junior-Partner ernannt, ein Status, der mit dem eines Managing Associates bei Linklaters vergleichbar ist. Er arbeitete vor allem mit den anerkannten Gesellschaftsrechtlern Dr. Harald Gesell und Dr. Günther Seulen. So gehörte er zu dem Team, das die Investmentholding Joh. A. Benckiser bei der milliardenschweren Übernahme des niederländischen Kaffee- und Teespezialisten D.E Master Blenders 1753 beriet. Neben M&A-Transaktionen liegt ein weiterer Schwerpunkt von Osterloh im Aktien- und Kapitalmarktrecht, hier vertritt er Mandanten auch in Prozessen. So unterstützte er die KfW beziehungsweise den Bund bei einer jahrelangen Auseinandersetzung mit der Deutschen Telekom und den Maschinenbauer Michael Weinig in verschiedenen Spruchverfahren.
„„Falk Osterlohs M&A-Expertise und seine große praktische Erfahrung im Aktien- und Kapitalmarktrecht ergänzen sich ideal – insbesondere im Hinblick auf seine transaktionsbegleitenden Erfahrungen im Kapitalmarktrecht“, sagte Noerr-Partner Dr. Alexander Hirsch. Im Fachbereich Corporate, den Hirsch mit leitet, sind über 180 Anwälte tätig.
Osterloh ist nicht der erste Anwalt, der Oppenhoff in letzter Zeit verlassen hat. Erst vor Kurzem gab Kartellrechts-Partner Dr. Maxim Kleine seinen Abschied zu Ende September bekannt. Er geht zu Norton Rose Fulbright nach Hamburg. Bereits zum Jahresbeginn verließ Partner Jan Bir die Kanzlei. Er ist seit Mitte August General Counsel bei dem Dämmstoffhersteller Armacell. Oppenhoff zählt an ihren beiden Standorten in Köln und Frankfurt weiterhin mehr als 60 Anwälte, darunter 17 Equity- und 10 Salary-Partner.