Auch die beiden Associates Enrica Pautasso (36) und Wolfgang Liebau (31), bislang Teil des von Petzold geleiteten Italian Desks von Lovells, folgen Petzold. Zudem schließt sich in Stuttgart Anne Gross, ebenfalls von Lovells, GSK an.
Damit wächst das erst 2003 eröffnete Düsseldorfer Büro von GSK deutlich. GSK verfügt aktuell nur noch über zwei Partner, deren Schwerpunkte in Immobilienwirtschaft und Infrastruktur liegen.
Petzold betreute bislang mit seinem Team überwiegend Mandate mit Bezug nach Italien, darunter etliche deutsche Tochterunternehmen namhafter italienischer Konzerne aus Rüstung und Energiewirtschaft. So hat er unter anderem FISIA bei der Übernahme des Umweltgeschäfts von Babcock Borsig und vor Jahren auch die Post bei Akquisitionen in Italien beraten. Da das gesamte Team den Wechsel vollzieht, geht er davon aus, dass die meisten seiner Mandanten bei ihm verbleiben. Petzold ist überzeugt, dass die Kanzleistruktur von GSK für seine Mandanten Vorteile bringt, vor allem auch in der Dauerberatung.
Scholz, der auch Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ist und entsprechend an der Schnittestelle Corporate/Steuern tätig ist, bringt unter anderem Mandate aus dem Gesundheitswesen mit und verfügt über langjährige, gewachsene Mandatsbeziehungen. Aus seinen Verbindungen heraus, so der Düsseldorfer Partner Dr. Dirk Oldigs, könnten sich „hervorragende Synergien zu den Erfahrungen bei PPP-Projekten und Transaktionen“ ergeben.
Der dritte neue GSK-Partner, von Hase, verfügt ebenfalls über Verbindungen nach Italien. Er wird künftig gemeinsam mit den Corporate-Kollegen Dr. Michael Stobbe (Berlin) und Volker Holl (Frankfurt) die Integration der gesellschaftsrechtlichen arbeit vorantreiben.
Namenspartner Dr. Rainer Stockmann sagte, die Italien-Erfahrungen bildeten eine ideale Ergänzung für die bereits bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu dem britischen Immobilienspezialisten Nabarro Nathanson und der französischen Kanzlei August & Debouzy.
GSK hat mit diesen Neuzugängen konsequent eine geografische Lücke geschlossen. Bislang galt das Düsseldorfer Büro, nicht zuletzt aufgrund der Dichte der Wettbewerber, als wenig schlagkräftig und eines der schwächeren Glieder in der Kette der GSK-Büros.