Ende der Clifford-Restrukturierungspraxis in New York
20 Anwälte wechseln zu Kaye Scholer
Die gesamte New Yorker Insolvenzrechtsabteilung von Clifford Chance hat die Kanzlei verlassen und schließt sich der US-Kanzlei Kaye Scholer an. Dies wurde Mitte Februar bekannt. Angeführt wird das Team von der örtlichen Leiterin der Praxisgruppe, Margot Schonholtz. Die 49-Jährige wird von den vier Partnern Mark Liscio, Jill Kurtzman, Madlyn Primoff und Scott Talmadge sowie 15 Associates begleitet. Laut Presseberichten gehörten Schonholtz und Liscio zu den umsatzstärksten Anwälten im New Yorker Clifford-Büro. Beide sollen so genannte Super-Pointer gewesen sein, also über der obersten Stufe der kanzleiweiten Lockstep-Vergütung gelegen haben.
Eines von Schonholtz‘ Mandaten der jüngsten Vergangenheit ist etwa die Beratung der Société Générale im Rahmen des amerikanischen Chapter-11-Insolvenzverfahrens des russischen Ölriesen Yukos. Die Anwältin hatte erst vor einem Jahr die Leitung der New Yorker Praxisgruppe ‚Banking und Financial Restructuring‘ von Robert Finley übernommen, der Clifford in Richtung Cadwalader Wickersham & Taft verlassen hatte.
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