Foryschs Schwerpunkte liegen unter anderem in der Beratung von Energieinfrastrukturprojekten sowie Regulierungsfragen. Ursprünglich begann sie ihre Laufbahn 1997 im Budapester Büro von Clifford Chance, von wo sie 2000 in die Rechtsabteilung der Metromedia-Holding wechselte. Zwischen 2001 und 2011 arbeitete sie in verschiedenen Inhouse-Funktionen bei RWE und dem Oldenburger Energieversorger EWE – mit Ausnahme einer zweijährigen Phase als of Counsel bei Norton Rose in Frankfurt. Zu der Kanzlei war sie im Oktober 2011 wieder zurückgekehrt und war dort etwa Teil des Teams, das den kanadischen Energiekonzern Vermilion bei Kauf von Gasfeldern begleitete.
Dabelstein & Passehl genießt vor allem für die Beratung der maritimen Wirtschaft einen guten Ruf und will mit dem Zugang von Forysch die Arbeit im Bereich der erneuerbaren Energien ausbauen. Durch ihre Erfahrung mit Offshoreprojekten schlägt sie zugleich eine Brücke zu dem dominanten Fachbereich der Kanzlei. Hier gab es in der Vergangenheit auch in einzelnen Projekten Berührungspunkte mit Forysch, etwa im Rahmen des EWE-Windparkprojekts Riffgat.
Mit der Quereinsteigerin wächst Dabelstein & Passehl auf mehr als 25 Berufsträger in Hamburg an, darunter sind nun 10 Partner. Zudem kündigte die Kanzlei an, zeitnah weitere Associates einzustellen. Seit einigen Jahren unterhält die Kanzlei zudem einen kleineren Standort im niedersächsischen Leer.