Bei Norton Rose soll sich Forysch schwerpunktmäßig mit Infrastrukturprojekten, Regulierungsfragen und Energiehandel beschäftigen.
Die Anwältin hat in ihrer Karriere bereits häufiger die Seiten gewechselt, und kennt insofern sowohl die Inhouse- als auch die Kanzlei-Perspektive. Ihre Laufbahn begonnen hatte sie 1997 im Budapester Büro von Clifford Chance. 2000 wechselte sie als Inhouse-Juristin zur Metromedia-Holding, 2001 zu RWE Trading, wo sie für Vertrieb und Market Development zuständig war. Ab 2003 betreute sie in der Rechtsabteilung von Statkraft eine Reihe von Kraftwerksprojekten.
2006 schloss sie sich dann erstmals Norton Rose an und wechselte ins Frankfurter Büro (mehr…). Bereits damals arbeitete sie als of Counsel, was bei der Kanzlei als Vorstufe zur Partnerschaft gilt. 2008 wechselte sie zum Oldenburger EWE-Konzern.
Energieteam auf Wachstumskurs
Ihren Fokus auf den Energiesektor treibt Norton Rose vor allem seit dem Einstieg in den Hamburger Markt voran. Im Mai hatte die Kanzlei ihr drittes Büro in Deutschland eröffnet, als sich ein Großteil der Hamburger DLA Piper-Mannschaft anschloss, darunter die Energierechtspartner Dr. Ulf Liebelt-Westphal und Jens Suhrbier (mehr…). Kurz darauf stießen in Frankfurt die Energiewirtschaftsrechtler Antje Günther und Corrado Wohlwend zu der Praxis. Beiden waren bis dahin ebenfalls für DLA tätig (mehr…).
Allerdings verließ fast zeitgleich der angesehene Partner Jochen Terpitz Norton Rose in Richtung zu Dewey & LeBoeuf (mehr…). Nach Foryschs Einstieg sind in der Energierechtspraxis der Kanzlei nun 22 Anwälte tätig, davon sieben Partner.
Wer Forysch bei EWE folgen wird, ist noch nicht bekannt. Im Konzern bestehen seit seiner Umstrukturierung 2010 (mehr…) mehrere Rechtsabteilungen. Neben den Konzernjuristen um Dr. Hanjo Steinkampf, zu denen auch Forysch gehörte, sind bei den Tochterunternehmen EWE Energie, EWE Netz und EWE Tel jeweils eigene Inhouse-Anwälte tätig.