Grimm war Ende März nach über 25 Jahre bei ThyssenKrupp ausgeschieden. Er hatte seine Karriere als Justiziar im Zentralbereich Recht bei der damaligen Fried. Krupp GmbH begonnen und war anschließend in verschiedenen Funktionen im Unternehmen tätig. Zuletzt war er seit 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung der ThyssenKrupp Real Estate und zeichnete maßgeblich für die Planung und den Bau des ThyssenKrupp-Quartiers 2010 verantwortlich. Bei Aulinger soll Grimm neben der Immobilienrechtspraxis auch die Bereiche M&A sowie Infrastrukturrecht verstärken.
Der Aulinger-Kartellrechtler Andreas Lotze pflegt seit vielen Jahren gute Kontakte zu ThyssenKrupp. Marktbekannt ist etwa seine Arbeit für den ehemaligen Thyssen-Bereichsvorstand Uwe Sehlbach im Schienenkartell-Komplex (mehr…). An den beiden Aulinger-Standorten Essen und Bochum sind nun 34 Anwälte, davon 18 Partner, tätig. Die Kanzlei ist über ihre Spezialisierungen im Vergabe-, Energie- und Kartellrecht auch überregional angesehen. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte sie zuletzt, als sie die Stadt Stuttgart bei deren Klage gegen EnBW bezüglich der Rekommunalisierung der Wasserversorgung begleitete (mehr…). (Silke Brünger)