Nachdem EY Law erst vor wenigen Wochen ihren weltweiten Chef, Patrick Bignon, verloren hat (JUVE 04/04), ist es nun auch im französischen Teil des Kanzleiverbundes zu erheblichen Veränderungen gekommen: Der bisherige Managing Partner Hervé Labaude wurde vor kurzem durch ein vierköpfiges Executive Commitee, bestehend aus Lionel Benant, Eric Fourel, Philippe-Henri Duthel und Philippe Vailhen ersetzt.Berichten der englischen Presse zufolge handelte es sich bei diesem Vorgang um eine Art Palastrevolte: Die Rechtsanwälte und Steuerberater von EY Law Frankreich sollen sich dabei des von der wirtschaftsprüfenden Mutter favorisierten Labaude entledigt und für ein "demokratischeres Modell" entschieden haben.
Gleichzeitig wurden auch in Großbritannien Gerüchte um eine Abspaltung der mit Ernst & Young assoziierten Kanzlei Tite & Lewis laut. Dem Vernehmen verhandelten die Wirtschaftsprüfer und die Kanzlei in den letzten Wochen vor allem um die Behandlung eines Postens von 22 Millionen Pfund. Dieser soll Ernst & Young im Laufe der letzten Jahre durch die Kanzlei entstanden sein.
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