Krause-Ablaß wird zum Mai bei Wessing als Salary-Partnerin einsteigen. Bei Flick Gocke Schaumburg war sie Teil des Teams um Dr. Karsten Randt und Dr. Jörg Schauf, das als eine der marktführenden Einheiten in der steuerstrafrechtlichen Beratung gilt.
Zuletzt verteidigte sie unter anderem zusammen mit Randt ein Entsorgungsunternehmen, das wegen Umsatzsteuervergehen angeklagt war.
Vor ihrem Wechsel in die anwaltliche Beratung war Krause-Ablaß in der Strafverfolgung tätig. Ab März 2021 arbeitete sie für die Europäische Staatsanwaltschaft in Frankfurt. Davor war sie elf Jahre lang in der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Frankfurt aktiv und wurde für einige Monate an die Europäische Kommission abgeordnet.
In ihre Zeit als Staatsanwältin fielen mehrere prominente Verfahren. Dazu zählten Ermittlungen gegen den damaligen CEO der Deutschen Börse wegen Insiderhandelsverdachts sowie gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit den Panama Papers und dem Danske-Bank-Skandal. Auch die öffentlichkeitswirksamen Verfahren gegen Verantwortliche des DFB bezüglich der „Sommermärchen-Affäre“ und der Bandenwerbung gehörten zu ihrem Ressort.
Bei Wessing trifft Krause-Ablaß auf ein Team, das aktuell 4 Equity-, 5 Salary-Partner, 7 Associates und 1 of Counsel umfasst. Die Gründungspartner Prof. Dr. Jürgen Wessing und Dr. Helga Wessing sind zum Jahreswechsel ausgeschieden. Im Oktober vergangenen Jahres kam Prof. Dr. Vivian Veit als of Counsel dazu. Sie kam von Kraft.
Die (steuer-)strafrechtliche Praxis von Flick Gocke Schaumburg zählt zu den größten Einheiten im Markt und umfasst nun 6 Equity-Partner, 6 Salary-Partner und rund 20 Associates.