Frankfurt

DLA-Partner Dennis Kunschke verstorben

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am vorvergangenen Sonntag der Frankfurter DLA Piper-Partner Dennis Kunschke im Alter von 43 Jahren verstorben. Der bekannte  Bankaufsichtsrechtler war im Herbst 2018 von Allen & Overy zu DLA gewechselt.

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Kunschke war einer der wenigen Anwälte mit mehrjähriger Erfahrung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Er arbeitete von 2009 bis 2012 bei der Behörde, unter anderem im Bereich der damaligen Präsidentin Dr. Elke König. 

Dennis Kunschke

Seine anwaltliche Laufbahn hatte Kunschke bereits zuvor bei Clifford Chance begonnen. Von 2007 bis 2009 war er in München für die Kanzlei tätig. Von der BaFin wechselte er Anfang 2013 in das Allen & Overy-Team um den Bankaufsichts- und Investmentrechtler Frank Herring. Dort wurde er im Mai 2017 zum Counsel befördert, verließ die Kanzlei dann aber eineinhalb Jahre später gemeinsam mit einer Associate in Richtung DLA. 

Bei DLA war Kunschke an zahlreichen Transaktionen beteiligt, unter anderem gehörte er zu dem Team, das das Immobilienunternehmen DIC Asset beim Kauf des O2 Towers beriet. Auch in die Beratung von Traton war er eingebunden, als der Lkw-Hersteller mit Daimler und Volvo ein Gemeinschaftsunternehmen für ein Ladenetz für E-Lkw und E-Busse gründete.

Kunschke war bei DLA internationaler Co-Leiter der Gruppe Financial Services Regulatory und in der deutschen Bank- und Finanzrechtspraxis der Kanzlei der einzige auf Bankaufsichtsrecht spezialisierte Partner. In der Beratung zu Kapitalanlagen bestanden zudem enge Kontakte zu der auf Versicherer spezialisierten Praxis in Köln und den Experten für Investmentfonds.

„Wir sind alle sehr betroffen von dieser traurigen Nachricht. Der Tod von Dennis Kunschke wird eine große Lücke hinterlassen und wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken sind in dieser Zeit bei seinen Hinterbliebenen, allen voran bei seiner Familie“, sagte Dr. Benjamin Parameswaran, deutscher Managing-Partner von DLA Piper.

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