Wolski, der als Rechtsanwalt und Steuerberater qualifiziert ist, war bei Freshfields vor allem im Team des Frankfurter Partners Dr. Martin Schiessl tätig. In dieser Zeit war er etwa in M&A-Transaktionen, Finanzierungen und steuerliche Einspruchsverfahren eingebunden. So war er Teil des Teams, das die chinesische Zhuzhou TMT bei der Übernahme der Gummisparte von ZF Friedrichshafen beriet. Anfang des Jahres war er in die Milliardenübernahme von Constantia Flexibles durch das französische Investmenthaus Wendel involviert: Freshfields beriet den verkaufenden Finanzinvestor One Equity Partners.
Das Steuerrechtsteam von Graf von Westphalen, das von Dr. Frank Tschesche geleitet wird, umfasst mit Wolski vier Juristen. Da Wolski auch viel Erfahrung mit chinesischen Mandanten mitbringt, bietet sich ein Anknüpfungspunkt zum Büro in Schanghai, das Graf von Westphalen seit 2008 betreibt. Das zehnköpfige Team dort begleitet beispielsweise das brandenburgische Unternehmen McPhy Energy, das in der chinesischen Provinz Hebei ein Wind-Wasserstoff-Hybrid-Kraftwerk baut. Die Federführung liegt bei dem China-Experten Dr. Oliver Maaz, der in diesem Jahr von Rödl & Partner zu Graf von Westphalen gewechselt war.
Mit dem Zugang von Wolski setzt die Kanzlei ihren Ausbaukurs fort. Allein in Frankfurt holte sie in diesem Herbst drei Partner von Wettbewerbern an Bord. (Sonja Behrens, Jörn Poppelbaum)