Petri hatte Waldeck im September 2008 verlassen und war zu der Direktbank gewechselt. Dort verantwortete er in der in die beiden Bereiche Vertragswesen sowie Kunden unterteilten Rechtsabteilung die Sparte Vertragswesen und stand an der Spitze eines Teams aus sechs Mitarbeitern, davon fünf Juristen. Zentrale Aufgaben waren neben der Begleitung von Einkaufsverträgen auch der Interbankenhandel sowie kapitalmarktrechtliche Fragen. So begleitete Petri mit seinem Team zuletzt etwa die Begebung des ersten Pfandbriefs der Bank. Seine Nachfolge tritt zum September Florian Lorenz an, der vom Management- und IT-Beratungsunternehmen Steria Mummert wechseln wird.
„Wir freuen uns sehr über die Rückkehr von Jens-Holger Petri zu Waldeck Rechtsanwälte. Mit seiner Inhouse-Erfahrung auf Auftragnehmer- und Auftraggeberseite findet er besonders in schwierigen Verhandlungssituationen interessengerechte Lösungen. Wir wollen an die gute Zusammenarbeit aus der Vergangenheit anknüpfen und den IT/Outsourcing-Bereich gemeinsam weiter ausbauen“, sagte Thomas Fischer, IT-Partner der Sozietät. Mit seiner Erfahrung aus der Zeit bei der ING-Diba soll Petri auch die IT-Arbeit für Unternehmen aus dem Bankensektor erweitern.
Begonnen hatte Petri seine Karriere bei der Deutsche Telekom-Tochter T-Systems Enterprise Services, 2006 wechselte er als Associate zu Waldeck. Der Bereich IT/Outsourcing zählt zu den Schwerpunkten der Sozietät, die unter anderem regelmäßig für die Deutsche Telekom tätig ist. Daneben hat die Kanzlei einen starken Fokus auf die Arbeit im öffentlichen Sektor, in dem sie besonders auf den Bereich Verkehrsinfrastruktur spezialisiert ist. Weitere Kerngebiete sind Litigation sowie M&A. Derzeit arbeiten rund 20 Anwälte für Waldeck, davon gut die Hälfte als Partner. (René Bender)