„Als erster deutscher Corporate Counsel bei SunGard sehe ich meine Aufgabe darin, Verständnis für die Besonderheiten des deutschen Softwaremarktes zu wecken. Ich werde dabei alle rechtlichen Problemfelder des Konzerns so weit wie möglich abdecken“, so Moeller-Herrmann. Zudem freue er sich „auf eine engere und langfristigere Einbindung in geschäftliche Entscheidungsprozesse“.
Eine deutsche Rechtsabteilung war nötig geworden, nachdem das in den USA beheimatete Software-Unternehmen in den vergangenen Jahren auch hierzulande stark gewachsen war: Am Frankfurter Standort sind mittlerweile über 180 Mitarbeiter tätig.
Weltweit hat SunGard nach eigenen Angaben 25.000 Kunden in über 70 Ländern und erzielte zuletzt einen Umsatz von über fünf Milliarden US-Dollar.
Moeller-Herrmann wird künftig in enger Einbindung und Abstimmung mit den internationalen Rechtsabteilungen des Unternehmens zusammenarbeiten. Hier arbeiten etwa 20 Beschäftigte in London, Paris und Stockholm sowie 40 bis 50 Juristen in den USA. Dazu kommen die Rechtsabteilungen in Asien und Australien.
Moeller-Herrmann war im Februar 2006 zu Clifford gestoßen, zuvor hatte er ein knappes Jahr bei Freshfields Bruckhaus Deringer gearbeitet. Bei Clifford war er im Bereich Kommunikation, Medien und Technologie tätig und zuletzt Teil des Teams, das den US-Chiphersteller Micron Technology beim Erwerb eines Anteils an dem Wettbewerber Inotera Memories beriet.
Zudem begleitete er im vergangenen Jahr den Investor Grainville Baird, als dieser die Mehrheit an der Meier Vakuumtechnik übernahm und war 2007 für das Telekommunikationsunternehmen Debitel tätig, als es für 560 Millionen Euro den Konkurrenten Talkline übernahm.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 3. März 2009