Frankreich

UGGC gründet German Desk

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  • JUVE

Die unabhängige französische Kanzlei UGGC & Associés hat mit dem Quereinsteiger Christian Klein einen German Desk eröffnet. Klein, der bereits im September von EY Law Paris zu UGGC wechselte, ist deutscher Rechtsanwalt und steht kurz vor seiner Zulassung zum französischen Avocat. Der German Desk ist Teil der internationalen Strategie von UGGC, die mit rund 90 Berufsträgern neben Paris auch Büros in Brüssel und Casablanca betreibt. Mit der Errichtung des German Desks möchte der ehemalige Berwin Leighton-Verbündete UGGC nun der Zunahme des deutsch-französischen Handelsverkehrs Rechnung tragen. Der Fokus richtet sich dabei derzeit auf den deutschen Mittelstand, der bei Investitionsvorhaben nach Frankreich begleitet werden soll. In Zukunft sollen darüber hinaus in Zusammenarbeit mit befreundeten deutschen Kanzleien sowie Verbänden und der IHK französische Unternehmen nach Deutschland begleitet werden.

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Klein, der vor seiner Zeit als ‚Direktor‘ bei EY Law Partner bei Schürmann & Partner (heute Coudert Brothers) gewesen war, wird bei UGGC zunächst die Stellung eines Consultants begleiten. Zum Hintergrund seines Wechsels merkte der deutsch-französische Anwalt an, dass EY Law in Frankreich ähnlich wie in Deutschland durch die US-Bilanzgesetzgebung in Schwierigkeiten geraten sei. In der Vergangenheit habe der Erfolg des integrierten Ansatzes auf „Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen“ beruht, so Klein. „Dies wird künftig so nicht mehr funktionieren.“ In Paris komme außerdem die schwierige Situation seit der Fusion von Arthur Andersen mit Ernst & Young hinzu: In einer Stadt hatten daraufhin zwei Büros mit je rund 300 Berufsträgern zusammengelegt werden müssen. Bereits 250 Berufsträger seien seither bei EY Frankreich ausgeschieden.

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