Juve Plus Korruptionsverdacht

Freshfields untersucht Schmiergeldvorwürfe bei KNDS

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS will noch in diesem Jahr an die Börse, doch ein Korruptionsverdacht bremst die Pläne. Freshfields soll nun Provisionen an eine katarische Beraterfirma untersuchen, die beim Verkauf von Leopard-Panzern 2013 geflossen sein sollen. Wirtschaftsprüferin PwC hält ihr Testat für den Jahresabschluss 2025 zurück.

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Um die Lieferungen von Leopard-Panzern nach Katar gibt es Korruptionsvorwürfe, die nun von Freshfields untersucht werden.

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Wie zuerst „Der Spiegel“ berichtete, hat KNDS eine interne Untersuchung eingeleitet, nachdem Berichte über fragwürdige Zahlungen im Zusammenhang mit einem Waffengeschäft nach Katar aufgekommen waren. Bei dem Deal aus dem Jahr 2013 soll die damalige Krauss-Maffei Wegmann (KMW), die später in KNDS aufging, rund 85 Millionen Euro Provision an die Firma Kingdom Projects gezahlt haben. Diese gehörte damals zu 75 Prozent einem hochrangigen Mitglied der katarischen Herrscherfamilie, Scheich Ahmed bin Nasser Al Thani, der zugleich General und Vizestabschef des Militärgeheimdienstes war.

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