Beide Anwälte werden sowohl von Koblenz als auch von Wiesbaden aus arbeiten. Die räumliche Expansion soll nach Aussage der Partner nichts an der hohen Spezialisierung von KDU ändern. In der Region ist sie als eine von wenigen Kanzleien für ihre Beratung im Bau- und Architektenrecht bekannt, im Öffentlichen, insbesondere im Vergaberecht hat sie sich sogar einen überregionalen Ruf erarbeitet.
Schwerpunkt der Arbeit in Wiesbaden wird das Verwaltungsrecht sein. Bereits seit zwei Jahren ist Namenspartner Krist in der hessischen Landeshauptstadt vor allem für Auftraggeber der öffentlichen Hand aktiv. Beispielsweise betreut er hier die Stadt Wiesbaden bei zwei größeren Projekten.
„Aufgrund bestehender vielfältiger Mandatsbeziehungen in diese Region und zunehmender Nachfrage nach spezialisierter Beratung in unseren Tätigkeitsbereichen kommen wir diesen Bedürfnissen im wahrsten Sinne des Wortes entgegen“, so Krist über den Schritt rheinabwärts nach Wiesbaden. Insbesondere auf dem Gebiet des Verwaltungsrechts wolle die Kanzlei Präsenz zeigen und dabei an bereits vorhandene Mandate anknüpfen, so der Namenspartner.
KDU arbeitet in Wiesbaden bereits seit Längerem mit der dortigen Spezialkanzlei für Wirtschaftsstrafrecht Dierlamm zusammen. Die Büroeröffnung soll aber keine Auswirkung auf diese Kooperation haben.
KDU hat mit der Büroeröffnung auch den Anwaltsnachwuchs der Rhein-Main-Region noch stärker im Blick. Bislang erwies sich der Standort Koblenz für die dort ansässigen Kanzleien als eher nachteilig für den Gewinn junger Juristen.