Der Gewinnsteigerung steht ein Rückgang des weltweiten Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2004/2005 auf 1,33 Milliarden Euro gegenüber (Vorjahr: 1,36 Milliarden Euro). Zurückzuführen ist dies auf die Schließung von insgesamt vier Standorten, darunter Berlin, und diverse Partnerabgänge in New York.
Die Umsätze sind allerdings in den Büros, die von den Schließungen verschont blieben, nach Darstellung der Kanzlei um rund acht Prozent gestiegen. Die Spitzenreiter bildeten die asiatischen Standorte mit einem Wachstum von bis zu 20 Prozent. Alle Werte sind noch vorläufig.
Clifford sieht sich aufgrund dieser Zahlen auf dem richtigen Weg. So sind David Childs, als COO weltweit für das operative Geschäft verantwortlich, und Dr. Hans-Josef Schneider, deutscher Managing Partner, davon überzeugt, dass es gelungen sei, Kosten und Profitabilität zu optimieren. „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr einige schwierige Managemententscheidungen treffen müssen, die sich aber ausgezahlt haben. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache“, sagte Schneider.
In Deutschland dürfte die schwierigste Entscheidung diejenige über den Berliner Standort gewesen sein. Die Schließung, die zum Ende des Geschäftsjahrs vollzogen wurde, führte letztlich dazu, dass sieben von neun Berliner Partnern die Kanzlei verließen.