Die Frankfurter Kanzlei Greenfort koordiniert für das US-Unternehmen Flowserve dessen neue Verhaltensrichtlinien (International Codes of Business Conduct). Die Kanzlei aus ehemaligen Senior Associates von Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller sicherte sich das Mandat, das sich über 55 Jurisdiktionen erstreckt, während eines kleineren Pitches, in dem sie sich gegen eine internationale Großsozietät durchsetzte.Den Kontakt zu Flowserve, einem in New York börsennotierten Hersteller von Pumpen und Ventilen mit einem Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden US-Dollar, pflegt Greenfort-Partner Dr. Mark Lemke bereits seit seinen Zeiten bei Freshfields. Dennoch ist die Mandatierung vor dem Hintergrund als bemerkenswert anzusehen, dass die kleine Kanzlei über kein institutionalisiertes internationales Netzwerk verfügt.
Greenfort greift bei diesem Mandat auf persönliche Netzwerke der einzelnen Partner zurück. Dies habe bislang, auch in eher ungewöhnlichen Staaten wie Ecuador oder Surinam, sehr gut funktioniert. „Dieses Projekt zeigt, dass wir internationale Projekte dieser Größenordnung effizient koordinieren können“, sagte Lemke. Inzwischen sei für alle Flowserve-Niederlassungen weltweit ein einheitlicher Text fertig gestellt, jetzt gehe es an die weltweite Implementierung.
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