GSK im Plus

Gewinn und Umsatz steigen zweistellig

2011 war ein gutes Jahr für GSK Stockmann + Kollegen: Der Gesamtumsatz stieg um elf Prozent auf 47,2 Millionen Euro, der Gesamtgewinn sogar um 12,7 Prozent auf nun 22,2 Millionen Euro. Das liegt auch daran, dass die Kostenquote leicht gesenkt wurde. Sie liegt mit 53 Prozent im üblichen Rahmen von Kanzleien mit vergleichbarer Struktur.

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Dirk Brückner
Dirk Brückner

Mit diesem Ergebnis legt die Kanzlei für das abgelaufene Jahr eine der bislang positivsten Jahresbilanzen vor. Nach Einschätzung von Dr. Dirk Brückner, Münchner Partner der Kanzlei und unter anderem zuständig für das Business Development, trugen zu dem Ergebnis vor allem die inzwischen gut platzierte Praxis für Anleihen mittelständischer Unternehmen (Bondm) bei. Aber auch in den Bereichen M&A und Compliance lief das Geschäft. Die traditionell starke Praxis für Immobilienrecht profitierte fast zwangsläufig vom Wiederanziehen des Marktes.

Bei den Pro-Kopf-Ergebnissen legte GSK ebenfalls zu. So stieg der Gewinn pro Equity-Partner um ganze zehn Prozent auf jetzt 516.000 Euro. Im Vorjahr war er aufgrund leicht erhöhter Kosten minimal gesunken und lag noch deutlich unter der 500.000-Euro-Marke. Die Zahl der Equity-Partner bei GSK wuchs lediglich von 42 auf 43 (Full Time Equivalents).

Insgesamt hat GSK in ihr Team investiert: Dem satten Umsatzplus steht ein Personalwachstum von 5,1 Prozent gegenüber. Daher steigt der Umsatz pro Berufsträger (UBT) – als Indikator für die Qualität der geleisteten Arbeit – nicht so schnell wie das Gesamtergebnis. Er legt um 5,5 Prozent zu und liegt jetzt bei knapp 381.000 Euro. Nach den derzeit vorliegenden Zahlen anderer Kanzleien ist der Zuwachs des UBT allerdings durchaus respektabel.

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