Haarmann Hemmelrath

Münchner Arbeits- und Verwaltungsrechtler Nagler künftig bei Spitzweg

Autor/en
  • JUVE

Die multidisziplinäre Kanzlei Spitzweg hat an ihrem Münchner Stammsitz ihre Restrukturierungspraxis im Bereich öffentlicher Institutionen verstärkt. Als neuer Partner kam im März der Arbeits- und Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Georg Nagler (47) von Haarmann Hemmelrath. Der personelle Aderlass des Münchner Haarmann-Büros geht damit auch nach der starken Abwanderung der vergangenen Monate weiter.

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Nagler war erst im Oktober vergangenen Jahres nach langjähriger Tätigkeit in der bayrischen Staatsverwaltung und der AOK Bayern als International Partner zu Haarmann Hemmelrath gewechselt. Bei der AOK war er seit 2001 als Vorstandsmitglied für die Ressorts Personal und Organisation, IT, Immobilien, Revision und Datenschutz verantwortlich. Nagler war in dieser Funktion mit der gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Restrukturierung von Krankenhäusern und Krankenkassen befasst, außerdem mit Öffentlichem Recht und Gesundheitsrecht.

Seine Branchenerfahrung im Gesundheitssektor bringt Nagler nun bei Spitzweg zum Einsatz. Die Kanzlei will zudem diesen Bereich durch weitere Berufsträger verstärken. Spitzweg ist ebenso wie Haarmann Hemmelrath multidisziplinär aufgestellt, aber mit insgesamt 25 Berufsträgern am Stammsitz München und den kleineren Büros in Berlin und Potsdam deutlich überschaubarer.

Bei Haarmann Hemmelrath setzen sich mit dem Weggang Naglers die Auflösungstendenzen der letzten Monate fort. In München, wo unter anderem die Verwaltung der Gesamtkanzlei und eine größere Wirtschaftsprüfungseinheit sitzen, sind zuletzt zahlreiche Partner ausgeschieden. Sie wechselten zu anderen Kanzleien (unter anderem zu White & Case, Taylor Wessing, Kantenwein Zimmermann Fox Kröck, Kirkland & Ellis, KPMG) oder eröffneten – wie etwa Haarmann-Gründungspartner Dr. Andreas Oldenbourg – eigene Praxen.

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