Zum 1. Mai 2003 ist Volker G. Heinz (59) als Partner bei Haarmann Hemmelrath in Berlin ausgeschieden, um sich am Kurfürstendamm selbstständig zu machen. 1999 war Heinz nach Stationen bei Wessing und Wilmer Cutler aus Einzelpraxis als Partner in das Berliner Büro von Haarmann eingetreten. Vor allem das Notariat war damals ein wichtiges Argument für Heinz' Wechsel in eine Großkanzlei. Haarmann hatte in Berlin noch keinen Anwaltsnotar und Heinz - auch englischer Barrister und Scrivener Notary in London - war an einer Internationalisierung des notariellen Service gelegen. Diese Rechnung scheint nicht aufgegangen zu sein. "Die ursprüngliche Überlegung, ein internationales Notariat unter Einbeziehung des Londoner Büros aufzubauen, war aufgrund des engen regulatorischen Umfelds nicht mit wirtschaftlich befriedigenden Ergebnissen realisierbar", erläuterte Heinz die Hintergründe. Auch in der Anwaltstätigkeit mit Schwerpunkten im nationalen und internationalen Immobilienrecht hätten sich nicht genug Synergien ergeben.
Dr. Stephan Busch von Haarmann bestätigte diese Einschätzung: „Sein Geschäft passt mit unserem Mainstream-Geschäft nicht zusammen. Auch Synergien, die andere herstellen können, ließen sich nicht im gewünschten Maße verwirklichen.“
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