Die letztjährige Großtransaktion in der Papierindustrie wurde unter Einsatz zahlreicher Rechtsberater sechs Monate nach Vertragsunterzeichnung unter Dach und Fach gebracht.Am 30. November 2001 fand ein zweiteiliges Closing für den Verkauf von G. Haindlsche Papierwerke KGaA an das finnische Unternehmen UPM-Kymmene Corp. im Gesamtvolumen von € 4,7 Mrd. statt. Teil der Transaktion und ebenfalls Gegenstand des Closings war der unmittelbare Weiterverkauf der Haindl-Töchter Parenco B.V. und des Werks Duisburg-Walsum durch UPM an den norwegischen Wettbewerber Norske Skog im Volumen von Euro 1,1 Mrd. Im Verlauf des Novembers war zuvor in Brüssel ein kompliziertes Fusionskontrollverfahren ohne Erteilung von Auflagen abgeschlossen worden.
Gesellschaftsrechtliche Beratung für Haindl in der Closing-Phase des Haindl-UPM-Geschäfts leisteten Dr. Gerhard Wegen (Gleiss Lutz Hootz Hirsch, Stuttgart) und Hengeler Mueller für UPM durch Dr. Rainer Budde (Berlin) und Dr. Michael Stobbe (Frankfurt).
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