Haindl-UPM-Deal abgeschlossen

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  • JUVE

Die letztjährige Großtransaktion in der Papierindustrie wurde unter Einsatz zahlreicher Rechtsberater sechs Monate nach Vertragsunterzeichnung unter Dach und Fach gebracht.Am 30. November 2001 fand ein zweiteiliges Closing für den Verkauf von G. Haindlsche Papierwerke KGaA an das finnische Unternehmen UPM-Kymmene Corp. im Gesamtvolumen von € 4,7 Mrd. statt. Teil der Transaktion und ebenfalls Gegenstand des Closings war der unmittelbare Weiterverkauf der Haindl-Töchter Parenco B.V. und des Werks Duisburg-Walsum durch UPM an den norwegischen Wettbewerber Norske Skog im Volumen von Euro 1,1 Mrd. Im Verlauf des Novembers war zuvor in Brüssel ein kompliziertes Fusionskontrollverfahren ohne Erteilung von Auflagen abgeschlossen worden.

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Gesellschaftsrechtliche Beratung für Haindl in der Closing-Phase des Haindl-UPM-Geschäfts leisteten Dr. Gerhard Wegen (Gleiss Lutz Hootz Hirsch, Stuttgart) und Hengeler Mueller für UPM durch Dr. Rainer Budde (Berlin) und Dr. Michael Stobbe (Frankfurt).

Das fusionskontrollrechtliche Genehmigungsverfahren in Brüssel betreuten auf Seiten der Antragsteller Dr. Frank Montag und Dr. Thomas Wessely (Freshfields Bruckhaus Deringer) für UPM und Pontus Lindfelt (White & Case) für Norske. Haindl wurde auch hier durch Gleiss Lutz Hootz Hirsch in Person der Partner Prof. Dr. Werner Kleinmann (Stuttgart) und Simon Hirsbrunner (Brüssel) vertreten.

Steuerlich beraten wurde die Transaktion durch Peter Zerwas (PricewaterhouseCoopers, Köln) und Dr. Gerhard Lempenau (Dr. Ebner, Dr. Stolz & Partner, Stuttgart).

Beim Weiterverkauf der Haindl-Teile Parenco und Werk Duisburg-Walsum durch UPM an Norske betreuten wiederum Hengeler Mueller (für UPM) sowie White & Case, Feddersen durch den federführenden Frankfurter Partner Andreas Stilcken (für Norske).

Als Inhouse-Berater waren aus den beteiligten Unternehmen Dr. Rüdiger Merz (Haindl), Reko Aalto-Setälä (UPM) und Björn Solheim (Norske) im Einsatz. Merz, derzeit noch Partner der Münchner Sozietät Seufert Rechtsanwälte, ist seit Jahresbeginn weiter für die bisherigen Haindl-Gesellschafter tätig. (Christoph Tillmanns)

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