Büsing soll die Praxis für EY Law aufbauen und dabei die Marktposition der EY Law-Standorte in China und Osteuropa nutzen. Er ist seit seinem Karrierestart 2004 bei Hölters & Elsing (heute Orrick Herrington & Sutcliffe) im Schiedsrecht tätig und besonders erfahren mit internationalen Verfahren. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit lag zuletzt auf der Vertretung deutscher Unternehmen in Schieds- und Gerichtsverfahren mit Chinabezug.
In letzter Zeit war Büsing zudem vermehrt im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv. Dies passt zu dem Ziel von EY Law, sich in der Dispute-Resolution-Praxis vermehrt mit energierechtlichen Streitigkeiten zu beschäftigen. Der WP-Rechtsberatungsarm kündigte an, sich im Energierecht in Kürze signifikant zu verstärken.
Bei Rödl & Partner hat Büsing vom Standort Hamburg aus seit 2008 die internationale Schiedspraxis geleitet. Mit ihm und Associate Jäger verabschieden sich beide Schiedsrechtler aus dem bisherigen Rödl-Team in der Hansestadt. Allerdings hat Rödl durch den Zusammenschluss mit der örtlichen Kanzlei Stoll Schulte bereits neue Konfliktlösungserfahrung an Bord geholt. Die Anwälte waren in den vergangenen Jahren wiederholt an Schiedsverfahren beteiligt, unter anderem für den taiwanesischen Yachtbauer Horizon. Daneben ist Frank Bernardi am Eschborner Rödl-Standort als Leiter internationales Handels- und Vertriebsrecht tätig.