Hamburg

Neuer Partner für Versicherungsboutique Dr. Kirsten kommt von Johannsen

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  • JUVE

Die Hamburger Versicherungsboutique Dr. Kirsten Dr. Sielck Völckers Kirsten hat zum Jahresbeginn einen neuen Partner aufgenommen. Von der lokalen Wettbewerberin Johannsen kam Dr. Christian Fitzau (47), dessen Schwerpunkt im Sachversicherungs- und Haftungsrecht liegt.

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Fitzau war zuletzt Salary-Partner bei Johannsen und genießt in der norddeutschen Versicherungsbranche einen guten Ruf als Prozessstratege. Bevor er sich 2007 Johannsen anschloss, war er jahrelang als Syndikus-Anwalt bei verschiedenen Versicherern, unter anderem der Talanx-Gruppe. Bei der anerkannten Spezialkanzlei Johannsen konzentrierte er sich anfangs auf den Ausbau des Lebensversicherungsbereichs. Mit der Büroeröffnung in Berlin 2009 (mehr…) und dem dortigen Zugang von Thomas Leithoff, vormals Chefsyndikus der Aspecta Lebensversicherung, verlagerte sich sein Tätigkeitsschwerpunkt in die Bundeshauptstadt. Zuletzt betreute Fitzau vornehmlich Fälle aus den Sparten Kraftfahrzeug- und Sachversicherung.

Seine fachliche Expertise und Mandatsbeziehungen bedeuten für seine neue Kanzlei einen erheblichen Zugewinn. Die Sozietät Dr. Kirsten hat ihre Stärke vor allem im Personenversicherungsrecht. In jüngerer Vergangenheit betreute sie Lebensversicherer bei der Abwehr von Verbraucherschutzklagen. In dem Komplex um unzulässige Vertragsklauseln in Lebens- und Rentenversicherungsverträgen musste die Versicherungswirtschaft eine Niederlage einstecken (mehr…). Für die familiengeführte Kanzlei Dr. Kirsten ist Fitzau der erste Quereinsteiger auf Partnerebene. Damit arbeiten in der Einheit künftig sieben Partner und zwei angestellte Anwälte.

Johannsen kommentierte den Weggang von Fitzau nicht. Mit ihm verliert die Kanzlei einen ihrer visiblen Anwälte in Hamburg. Hier arbeitet auch der bekannte Anwalt Oliver Meixner, der die Expansion der Versicherungsboutique vorangetrieben hat. Seit dem Vorjahr beschäftigen sich die Partner intensiv mit der Integration der Standorte, auch eine mögliche Umwandlung der Rechtsform steht zur Debatte. Insgesamt arbeiten in der Kanzlei 16 Berufsträger, darunter sind 10 Partner.

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