Hamburg

Raupach-Vergaberechtler geht zu Taylor Wessing

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  • JUVE

Zum März ist Prof. Dr. Dr. Christoph Stumpf (41) in Hamburg von Raupach & Wollert-Elmendorff zu Taylor Wessing gewechselt. Dort stieg er als Salary-Partner ein, diesen Status hatte er auch bei Raupach, dem Rechtsberatungsarm von Deloitte.

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Stumpf berät vor allem im Beihilfe- und Vergaberecht sowie im Öffentlichen Wirtschaftsrecht. Er verstärkt bei Taylor Wessing die Praxisgruppe Competition, EU & Trade, die in Hamburg von dem langjährigen Partner Dr. Klaus Willenbruch betreut wird. Hier soll Stumpf unter anderem die Mandatsarbeit im Verkehrssektor ausbauen.

Stumpf war 2007 von Krohn zu Raupach gekommen. Ebenfalls in Hamburg hatte er seine Anwaltstätigkeit bei Freshfields Bruckhaus Deringer im Jahr 2000 begonnen. Für Taylor Wessing ist Stumpf bereits der zweite Quereinsteiger innerhalb kurzer Zeit: Im Dezember hatte sich die Kanzlei mit dem Counsel Martin Launer (44) von Coeler Legal verstärkt. Der Rechtsanwalt und Diplom-Ingenieur verstärkt die Sozietät im Maritimen Wirtschaftsrecht und Anlagenbau.

Raupach dagegen hatte erst vor Kurzem in München Dr. Dr. Boris Schilmar an Simmons & Simmons verloren. Seither gibt es dort keinen Equity-Partner mehr. In Hamburg waren in den vergangenen Jahren wiederholt Salary-Partner gegangen: Im Juli 2013 wechselte etwa Dr. Andreas Peters zu GSK Stockmann + Kollegen. Zuvor hatte sich 2011 Dr. Sebastian Baum Watson Farley & Williams angeschlossen.

Der Deloitte-Rechtsberatungsarm will nun in Stumpfs bisherigem Tätigkeitsfeld auf Associate-Ebene wachsen. „Das Vergabe- und Beihilferecht wird bei Deloitte Legal zukünftig von dem Hamburger Partner Felix Skala  betreut, der deutschlandweit den kartell- und wettbewerbsrechtlichen Bereich von Deloitte Legal leitet“, sagte Dr. Matthias Mielke, der den Hamburger Raupach-Standort leitet und der einzige Equity-Partner vor Ort ist. Neben ihm arbeiten in Hamburg derzeit noch zwei Salary-Partner und drei Associates für Raupach. (Désirée Balthasar, Christine Albert)

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