Es folgten dann rund sechs Jahre als Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt sowie in Schanghai. Ab 2006 war Kniprath rund vier Jahre lang als Inhouse-Syndikus für den schwäbischen Automobilzulieferer Robert Bosch tätig, zuletzt als stellvertretender Leiter des Compliance Committee Office.
2010 wechselte Kniprath zu Grooterhorst & Partner nach Düsseldorf, wo er aber nach nur wenigen Monaten wieder ausschied, um in Hamburg eine eigene Kanzlei zu eröffnen.
Kniprath ist neben der laufenden gesellschaftsrechtlichen Beratung und der Arbeit an M&A-Projekten auch auf Schiedsverfahren, Prozesse sowie Compliance spezialisiert.
„Die Region hat mich gereizt und Herfurth & Partner haben für die Region ein ungewöhnlich internationales Team und bieten hervorragende Möglichkeiten zur Entwicklung meiner Spezialgebiete“, sagte Kniprath, dessen Kontakt zu der Kanzlei nie abgerissen war.
Mit dem Neuzugang wächst Herfurth in Hannover auf rund 20 Anwälte, davon 5 Equity-Partner. Neben dem Stammsitz hat die Kanzlei noch eine kleine Präsenz in Göttingen und ist über ein Partnerbüro des von ihr angeführten internationalen Kanzleinetzwerks Alliuris auch in Brüssl vertreten.
In Niedersachsen ist die Sozietät vor allem wegen ihres in der Politik und Wirtschaft vor Ort gut vernetzten Namenspartners Ulrich Herfurth bekannt. Schwerpunkt ist die Begleitung mittelständischer Gesellschaften, häufig Familienunternehmen, ins Ausland sowie die Beratung internationaler Firmen bei deren Aktivitäten in Deutschland. In den vergangenen Jahren hatte die Sozietät allerdings einige zum Teil erfahrene Anwälte verloren.
„Wir freuen uns über die Verstärkung durch Herrn Kniprath, der sowohl internationale als auch umfangreiche Industrieerfahrung mit bringt. Auch seine langjährige Praxis im China-Geschäft ist für unsere Praxis sehr wertvoll“, sagte Ulrich Herfurth. (René Bender)