Mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet man bei Heuking Kühn Lüer Heussen Wojtek die Fusion der beiden Londoner City-Kanzleien Denton Hall und Wilde Sapte, die ab Februar 2000 unter dem neuen gemeinsamen Namen Denton Wilde Sapte auftreten und dann mit über 200 Partnern und insgesamt über 800 Anwälten die achtgrößte britische Kanzlei sein werden. Die Stärke von Denton Hall lag bisher in den Bereichen Medien, Informationstechnologie und Energie, während Wilde Sapte besonders für ihre Expertise in Fragen spezieller Finanzierungstechniken bekannt ist; die Kanzlei berät einige der führenden Banken und Finanzhäuser, darunter regelmäßig u.a. NatWest und Bank of Scotland. Eine Komplementierung der jeweiligen Arbeitsbereiche und damit die Chance zur Erschließung weiterer Geschäftsfelder, wird vom Markt als eine der Stärken des Zusammenschlusses gesehen.
Denton Hall‘s James Dallas als Chairman und Wilde Sapte‘s Mark Andrews als sein Vertreter werden die Kanzlei leiten und sollen die Integration der beiden Sozietäten fördern. Beide Kanzleien befanden sich schon einige Zeit auf der Suche nach passenden Fusionspartnern und hatten auch schon mit anderen Gespräche geführt. Anfang des Jahres hatten im Zusammenhang mit einer zunächst geplanten Übernahme durch die WP-Gesellschaft Arthur Andersen eine Reihe hochrangiger Partner Wilde Sapte verlassen.
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