Schon seit einigen Jahren hat die Kanzlei in Russland den Aufbau eines German Desk forciert. Und unter anderem hatte sie bereits im Jahr 2002 eine kleinere Gruppe von Beiten-Anwälten geholt. Allerdings verließen diese die Kanzlei inzwischen auch wieder. Der Aufbau des German Desk galt unter diesen Vorzeichen bei Marktbeobachtern immer als schwierig – auch weil die Kanzlei bis Anfang 2006 keinen deutschen Standort hatte und die deutschrechtlich erfahrenen Juristen deshalb nicht optimal anbinden konnte. Das hat sich mit der Eröffnung des Salans-Büros in Berlin geändert. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den neuen Kollegen in Berlin die Beziehungen zu deutschen und österreichischen Mandanten innerhalb und außerhalb Russlands weiter zu vertiefen“, sagte Neu-Partner Schneider.
Für Beiten Burkhardt bedeutet der Verlust der Gruppe einen Rückschlag für das junge Real Estate-Team, das auf internationaler Ebene von dem Frankfurter Partner Hans Thomas Kessler geführt wird. Im Immobilienbereich bleibt die Kanzlei in Russland weiterhin in St. Petersburg vertreten. Das verbleibende Team in Moskau mit 18 Juristen und sechs Paralegals um Standortleiter und Equity-Partner Dr. Christian von Wistinghausen ist mit Schwerpunkten in den Bereichen M&A und internationales Arbeitsrecht aufgestellt.
Schon Anfang November hatte das Pariser Salans-Büro sich mit einem fünfköpfigen Team von Taylor Wessing verstärkt, darunter die beiden neuen Partner Antonia Raccat (36) und François Verdot (38). Mit der Aufnahme der Quereinsteiger entwickelt das Pariser Büro vor allem die Beratung im Real Estate Sektor weiter, der nun vor Ort mit fünf Partnern und zehn Associates besetzt ist.