Brinker war mehr als neun Jahre lang als Legal Counsel für Brenntag tätig und betreute unter anderem weltweit M&A-Projekte. Seine Schwerpunkte lagen außerdem im Vertriebs- und IT-Recht.
JCI ist auf die Gebäude- und Automobilbranche konzentriert. Das Unternehmen umfasst drei wesentliche Geschäftseinheiten: den Autozuliefererbereich Automotive Experience, Power Solutions, einen Anbieter für Bleisäurebatterien und Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Building Efficency, einen Anbieter von Real-Estate- und Facility-Management-Systemen und -Dienstleistungen.
Brinker berichtet direkt an den Direktor Legal in den USA und ist innerhalb der Einheit Building Efficency zuständig für den Teilbereich Global Work Place Solutions, in dem JCI seine Aktivitäten rund um Immobilien bis hin zum Betrieb von Produktionsstätten gebündelt hat. Dabei wird er sich dem Vernehmen nach vor allem mit Vertragsrecht befassen, aber auch das Controlling für die externe Mandatierung im Arbeitsrecht übernehmen. JCI arbeitet in Deutschland im Arbeitsrecht bisher vor allem mit der Kölner Kanzlei Oppenhoff zusammen. Brinkers geographische Zuständigkeit umfasst die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika.
Weltweit beschäftigt Johnson Controls etwa 130.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 34,3 Milliarden US-Dollar.
Zuletzt gab es bei Brenntag einige personelle Bewegungen in der Rechtsabteilung. So kam im September als neuer General Counsel Dr. Frank Fischer, zuvor Leiter M&A bei E.on (mehr…). Anfang April war bekannt geworden, dass Christopher Green, der bisher bei Brenntag als Syndikus die operativen Einheiten betreute, zum Maschinenbauer ATS Automation Tolling Systems aus München wechselt, für den er eine Rechtsabteilung aufbaut (mehr…).
Soweit bekannt, arbeiten derzeit fünf Juristen in der Konzernrechtsabteilung. Brenntag plant, die Abteilung kurzfristig auf sieben Berufsträger aufzustocken. (Geertje Oldermann)