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Medizinkonzern B. Braun jetzt mit General Counsel – zudem zwei Quereinsteiger

Der Medizintechnik- und Pharmakonzern B. Braun Melsungen hat seine Rechtsabteilung neu aufgestellt und dabei zum Anfang des Jahres die Position eines General Counsel eingerichtet.Auf die neu geschaffene Stelle rückte Dr. Volker Daum (46), der langjährige Leiter der Rechtsabteilung der Braun-Tochtergesellschaft Aesculap. Stellvertreter von Daum ist Martin Lüdicke (59), der bereits seit 1989 in dem Unternehmen tätig ist.

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Zur weiteren Unterstützung holte B. Braun zwei jüngere Quereinsteiger: vom Mainzer Technologiekonzern Schott kam zum Jahresanfang Dr. Florian Wagner (35), von der Techniker Krankenkasse bereits im November Dr. Andreas Plate (38).

Die bisherige Zuständigkeit der Unternehmensjuristen auch für Personalthemen hob der Konzern mit Sitz im nordhessischen Melsungen auf. Erstmalig gehört zur Aufstellung der Rechtsabteilung auch eine inhaltliche Spezialisierung: Wagner ist auf den Bereich M&A- und Gesellschaftsrecht ausgerichtet und wird auch für den weiteren Ausbau dieses Schwerpunktgebiets verantwortlich sein.

Bei Schott hatte er unter anderem die öffentliche Übernahme des japanischen Optikunternehmens Moritex begleitet. Vor seiner dreijährigen Zeit bei Schott arbeitete er einige Jahre im Münchner Büro von Taylor Wessing. Als Nachfolger Wagners in der zentralen Rechtsabteilung von Schott kam für die Corporate-Beratung Dr. Jens Beinker vom Bankhaus Zwirn.

Plate verfügt demgegenüber aus seiner mehrjährigen Tätigkeit als Projektleiter in der Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse über Erfahrung im Bereich Medizin- und Sozialrecht. Zu seinen Aufgaben wird zunächst gehören, das Vertragsgeschäft von B. Braun mit den medizinischen Kostenträgern neu zu strukturieren.

Die Rechtsabteilung von B. Braun besteht in Deutschland nun aus insgesamt sechs Juristen. Weitere eigene Juristen arbeiten in den Auslandsgesellschaften des Konzerns, der in über 50 Ländern rund 38.000 Arbeitnehmer beschäftigt und 2007 einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro erwirtschaftete.

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