BBL war 2009 durch die Fusion zweier Insolvenzkanzleien entstanden (mehr…). Mit rund 20 Verwaltern bzw. 40 Rechtsanwälten an 38 Standorten gehört BBL zu den größten Verwalterkanzleien hierzulande. Im Markt sind insbesondere die beiden Namenspartner Christian Graf Brockdorff und Dr. Georg Bernsau bekannt.
Derzeit sind die beiden neuen Managing-Partner noch dabei, die Aufgaben untereinander aufzuteilen. Eingesetzt sind sie zunächst bis 2014. Für die Zukunft haben sie sich vor allem die weitere Stärkung der Beratungstätigkeit neben der Insolvenzverwaltung auf die Agenda gesetzt. Dabei wollen sie auch „flexiblere Strukturen auf allen Ebenen der Kanzlei“ schaffen.
„Durch die Neuregelungen des ESUG verschwimmt die Grenze zwischen der insolvenznahen Beratung und der Insolvenzverwaltung“, sagte Hildebrandt. „Die daraus entstandenen Anforderungen erfüllt BBL passgenau, da wir bereits in der Vergangenheit beide Bereiche konsequent entwickelt haben“, ergänzte Heintze.
Heintze ist vor allem vom Dresdner BBL-Büro aus tätig. Seine berufliche Laufbahn hatte er 1999 bei Kübler begonnen. 2002 wurde er zum Insolvenzverwalter bestellt, 2007 wechselte er zu der BBL-Vorgängerin Brockdorff & Partner und leitete dort auch die Praxisgruppe Health Care.
Hildebrandt, ebenfalls seit 2002 Insolvenzverwalter, gehörte 2003 zu den Gründungspartner der anderen BBL-Vorgängerin B&L Bernsau & Lautenbach. Seit 2005 ist der in Frankfurt und Koblenz tätige Hildebrandt auch als Zwangsverwalter tätig.