„Interessen beider Seiten gewahrt“

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Der Tennet-Anwalt Dr. Hendrik Haag von Hengeler Mueller verteidigt die umstrittene Hybridanleihe, mit der sich Bürger an der Finanzierung des Netzausbaus beteiligen können.

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JUVE: Netzbetreiber Tennet finanziert die Westküstenleitung mit einer Hybridanleihe für Bürger. Dabei erweckt das Bundeswirtschaftsministerium den Eindruck, der Bürger beteilige sich an der Leitung direkt. Dies ist aber nicht der Fall. Weshalb?
Dr. Hendrik Haag:
Es gab natürlich auch Überlegungen, eine direkte Beteiligung an einer bestimmten Leitung zu strukturieren. Jede Leitung müsste dann über eine eigene Gesellschaft gebaut und betrieben werden, was eine Zulassung als separater Netzbetreiber voraussetzt. Eine derartige Fragmentierung der Netzbetreiberszene ist regulierungsseitig aber nicht gewünscht. Durch die Anleihe beteiligt man sich zudem am Unternehmen eines etablierten internationalen Netzbetreibers und ist nicht abhängig vom Erfolg oder Misserfolg einer einzigen Leitung.

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