Kurz vor Redaktionsschluss wurde bekannt, dass sich ein Team von Partnern und Associates aus den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie und M&A vom Frankfurter Büro von Clifford Chance Pünder trennen wird.Thomas Heymann (IT), Sven-Erik Heun (TK) und Dr. Bernhard von Braunschweig (M&A) werden zusammen mit einigen Associates ab dem 1. Oktober 2000 in Deutschland ein Büro der US-amerikanischen Kanzlei Willkie, Farr & Gallagher aufbauen. Ähnlich wie in ihrem erfolgreichen Pariser Büro will Willkie sich in Frankfurt auf die Kombination von Kommunikation mit Transaktionsexpertise und Finanzierung konzentrieren. Die New Yorker Kanzlei, die von Beobachtern des US-Marktes als „the mystery firm“ beschrieben wird, da über ihre Strategie und Struktur relativ wenig bekannt ist, taucht in den US-Profitabilitäts-Listen regelmäßig unter den Top-fünfzehn Kanzleien auf. Laut The American Lawyer betrug der Gewinn pro Partner in der ca. 400 Anwälte starken Kanzlei 1998 $ 955 000.
Mit einem Team von insgesamt elf Anwälten wechselten die drei Partner im Sommer 1996 von Wessing zu Clifford Chance, wo Heymann maßgeblich am Aufbau des Frankfurter Büros mitwirkte. Heun, der bis zur Fusion von Clifford Chance mit Pünder ein 5-köpfiges Team aufgebaut hatte, zählt zu den bekanntesten deutschen Telekom-Anwälten.
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