JUVE-Inhouse-Umfrage

Deutsche Rechtsabteilungen auf Wachstumskurs

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34 Prozent der Rechtsabteilungen hierzulande wollen in diesem Jahr Berufsträger einstellen. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Dies ergab die aktuelle JUVE-Inhouse-Umfrage. Der Wachstumstrend ist dabei unabhängig von der Unternehmensgröße. Gleichzeitig wollen nur fünf Prozent der Befragten 2016 Personal abbauen, im Vorjahr waren es noch acht Prozent.

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Den größten Einstellungsbedarf haben Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern, die im internationalen Umfeld in der Regel stärker von zunehmenden Regulierungen betroffen sind. 45 Prozent von ihnen wollen 2016 Berufsträger einstellen. Hier schlägt sich die Mischung aus höheren juristischen Risiken und dem weiter erkennbaren Trend, mehr Arbeit intern zu erledigen, besonders deutlich nieder. Bei den Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitern liegt die Quote der einstellungswilligen Abteilungen bei 22 Prozent.

Personalpläne für 2016

Weniger Einstellungsbedarf sehen die Rechtsabteilungen laut JUVE-Umfrage dagegen auf der Ebene der Fachkräfte wie Wirtschaftsjuristen oder Patent- und Markensachbearbeitern: Während 2015 noch 21 Prozent der Abteilungsleiter Fachkräfte einstellen wollten, sind es 2016 mit 17 Prozent etwas weniger. Generell spielen Fachkräfte in deutschen Rechtsabteilungen eine geringere Rolle als in ausländischen – dort wuchs ihre Anzahl zuletzt deutlich, von durchschnittlich 13 auf 21. Der Grund hierfür liegt vor allem in der langen Tradition im angloamerikanischen Rechtsraum, sogenannte Paralegals in allen Bereichen der Rechtsabteilung einzusetzen. In Deutschland werden sie nach wie vor primär in IP-Teams eingesetzt. (Christin Nünemann)

Mehr zur Teamaufstellung und zu den Personalplänen deutscher Rechtsabteilungen lesen Sie in der Februarausgabe des JUVE-Rechtsmarkts.

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