JUVE-Umfrage zur Mandatierung

Recht und Steuern auf getrennten Wegen

Verhandlungsposition stärken, Kosten sparen, effizienter arbeiten: Es gibt gute Gründe für Unternehmensjuristen und Steuerexperten, die Mandatierung von Kanzleien über Abteilungsgrenzen hinweg zu koordinieren. Doch einen strategischen Masterplan dafür hat kaum ein Verantwortlicher in der Schublade. Das ist ein Ergebnis der JUVE-Umfrage unter rund 270 Steuer- und Rechtschefs. Trotz der vermeintlichen Vorteile bei der gemeinsamen Mandatierung haben auch die MDPs weiter einen schweren Stand.

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Etwa 40 Prozent der von JUVE im Januar befragten Rechts- und Steuerchefs stimmen sich untereinander bei der Mandatierung ab. Eine breit angelegte Strategie haben dabei jedoch die wenigsten im Sinn. „Eine interessante Idee, auch langfristig eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, werde ich mal drüber nachdenken“, sagt etwa der Chefjurist eines mittelständischen Unternehmens. Vielmehr bedeutet Abstimmung mit anderen Fachabteilungen vor allem eine Absprache im Einzelfall, etwa bei Transaktionen. Der Hauptgrund für den Verzicht auf ein gemeinsames strategisches Vorgehen ist vor allem, dass kaum eine Beratereinheit aus Sicht der Inhousespezialisten in der Lage ist, Rechts- und Steuerberatung mit gleicher Qualität zu bedienen.

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