Sagen wir es einmal diplomatisch: Es gibt die stillen Genießer und diejenigen, die ausgelassen feiern wollen – auch bei den Anwälten. Zu den Ersteren gehören die Rechtsberater in den Karnevalshochburgen Mainz und Düsseldorf, zu den Letzteren die eschten Fründe in Kölle.„Wir feiern nicht“, hieß es in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz oftmals gegenüber JUVE. „Aber in den Kanzleien, die am Zugweg liegen, soll es am Rosenmontag hoch her gehen.“ Soll. Denn nachgehakt etwa bei Bette – Brink, nah an der betreffenden Straße gelegen, wurde nur lapidar mitgeteilt. „Wir sind anti-fassnachtlich eingestellt. Sowohl die Chefs, als auch die Mitarbeiter.“ So viel dazu.
In Düsseldorf sieht es etwas besser aus. Zwar wurde bislang keiner der international tätigen Spitzen-Anwälte mit einer roten Pappnase auf der Straße gesichtet, doch ignoriert wird der Karneval nicht.
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