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Auch Gleiss Lutz führt Counsel ein

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  • JUVE

Gleiss Lutz hat nachgezogen: Auf ihrer Partnerversammlung hat die Kanzlei kürzlich ein Counsel-Modell verabschiedet, das Wettbewerber wie etwa Lovells bereits seit einiger Zeit anbieten.Die Grundlagen waren bereits im Herbst diskutiert worden, jetzt hat sich die Sozietät einstimmig auf Details verständigt. Der Counsel steht als weiterer Status neben dem Equity-Partner. Er ist gedacht für assoziierte Partner, die zwar erstklassige Juristen und erfolgreich in der Mandatsarbeit sind, aber nicht die Voraussetzungen für den Schritt zum Equity-Status erfüllen.

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Gründe seien nach Kanzleiangaben entweder, dass sie selbst eine andere Vorstellung von ihrem Lebensentwurf hätten, die nicht mit einer Vollpartnerschaft zu vereinbaren seien, oder aufgrund ihrer fachlichen Schwerpunkte zwar den eigenen, nicht aber zusätzlich weitere Schreibtische von Associates mit Arbeit füllen könnten.

„Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Anwälte von dem Counsel-Status noch in die Vollpartnerschaft übergehen“, sagte Dr. Doris-Maria Schuster, verantwortliche Partnerin für das juristische Personal bei Gleiss Lutz. „Das wäre aber nicht das Parademodell. Der Counsel soll ausdrücklich kein Zwischenstatus sein, sondern ein Modell neben dem Equity-Partner“.

Das Ziel ist, dass die Zahl der Counsel deutlich geringer bleibt als die Zahl der Equity-Partner. Gleiss Lutz hat bereits sieben Counsel eingeführt und zählt derzeit 75 Equity-Partner.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 25. Juni 2008

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